Pressemitteilung #114

Kampagne "Für Buntes Miteinander - Gegen Rassismus und Diskriminierung im Sport"

Eintrag von Wolfgang Schwarz |

Die Leitstelle "Kriminalprävention" im Ministerium des Innern und für Sport sucht in Kooperation mit den regionalen Sportbünden und dem Landessportbund Vereine und Verbände, die sich "Für ein buntes Miteinander - Gegen Rassismus und Diskriminierung im Sport" engagieren möchten.
Die Leitstelle unterstützt die teilnehmenden Vereine und Verbände dabei finanziell (bis zu 4.000 Euro), materiell (beispielsweise: Fahnen, Schilder, Straßenfußballcourt) und inhaltlich.
Die Kooperationspartner verpflichten sich im Kampagnenjahr eine Schulung zu ausgewählten Aspekten zum Phänomenbereich (beispielsweise Argumentationstrainings, Alltagsrassismen, Rechtsrock) durchzuführen und zudem durch öffentlichkeitswirksame Maßnahmen (beispielsweise Trikotaufdruck, Stadiondurchsagen, Artikel, Internetbeiträge) für das Thema Rassismus und Diskriminierung zu sensibilisieren. Bewerben können sich Sportvereine und -verbände aus Rheinland-Pfalz, die als starke Kooperationspartner die Initiative vor Ort durchführen und dabei ihre Sportlerinnen und Sportler, Trainerinnen und Trainer sowie Zuschauerinnen und Zuschauer gleichermaßen mit einbinden.
Vereine können sich mit einem formlosen Schreiben (maximal 2-3 Seiten) bis zum 31.03.2020 bewerben. Darin sollte kurz die Vereinsstruktur dargestellt werden. Außerdem und besonders wichtig: Eine Beschreibung der Motivation Kooperationspartner von "Für ein buntes Miteinander" zu werden. Gerne können auch erste Vorschläge für die Umsetzung vor Ort entwickelt werden. Darüber hinaus sollte eine Ansprechpartnerin oder ein Ansprechpartner für die Umsetzung benannt werden. Wichtig: Besonders willkommen sind Vereine und Verbände, die sich neu mit dem Thema auseinandersetzen möchten.
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Die Kampagne ist Baustein des Themenschwerpunkts der Landesregierung "Miteinander Gut Leben. Rheinland-Pfalz gegen Hass und Hetze". Denn: Sport steht für Fairness, Respekt und Toleranz. Er bringt Menschen unterschiedlichen Alters, Nationalität, Religion und Einstellung zusammen und kann damit helfen, Vorurteile abzubauen, Empathie zu stärken und Toleranz zu lehren. Er gibt Menschen ein gemeinsames Ziel und ein geteiltes Stück Lebenswirklichkeit. Er zeigt den Sinn von Regeln und den Wert von Gemeinschaft auf. All dies kann jedoch nur gelingen, wenn der Sport frei von Vorbehalten, Hetze und Gewalt ist. Für Fehlentwicklungen zu sensibilisieren und diesen so den Nährboden zu entziehen, ist das Ziel der Kampagne "Für ein buntes Miteinander - Gegen Rassismus und Diskriminierung im Sport".
Es können pro Kooperationsjahr (1. Mai 2020 bis 30. April 2021) landesweit 15 Vereine berücksichtigt werden.
Interessierte Vereine senden ihre Bewerbung vorzugsweise per Mail an den für sie zuständigen regionalen Sportbund.
Weitere Informationen, auch zur Bewerbung, finden Sie unter www.buntesmiteinander.rlp.de.


Wolfgang Schwarz: „Der Sport ist in der Lage, Berührungsängste sowie Ressentiments abzubauen oder gar nicht erst entstehen zu lassen. Er leistet dadurch nicht nur einen unersetzlichen Teil bei der Integration sondern fördert auch die gesamtgesellschaftliche Harmonie. Ich würde mich freuen wenn sich Vereine aus meinem Wahlkreis bei Initiative bewerben“.