Press entry #115

Rheinland-Pfalz wird immer sicherer – Kriminalstatistik erneut mit Bestwerten

Eintrag von Wolfgang Schwarz |

Zur heutigen Vorstellung der Kriminalitätsstatistik 2019 erklärt Wolfgang Schwarz, polizeipolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion:

 

„Die Bilanz der Polizeiarbeit für das Jahr 2019 fällt erneut überaus positiv aus. Nachdem bereits im Jahr zuvor ein erfreulicher Rückgang der Straftaten zu verzeichnen war, sind diese Zahlen im Jahr 2019 noch einmal zurückgegangen. Die Zahl der gemeldeten Delikte erreichte im vergangenen Jahr den niedrigsten Stand seit 1994. Die Aufklärungsquote befindet sich mit 64,9 Prozent erneut auf einem Rekordwert. Erfreulich ist, dass schwerste Delikte immer häufiger aufgeklärt werden, bei Straftaten gegen das Leben konnte in 96,4 Prozent der Fälle ein Täter oder eine Täterin ermittelt werden. Die hervorragenden Zahlen sind Ausweis einer überragenden Polizeiarbeit unserer Beamtinnen und Beamten sowie der Angestellten im Polizeidienst. Ihnen ist zu verdanken, dass sich Rheinland-Pfalz mit diesen Bestwerten erneut in der Spitzengruppe der sichersten Länder Deutschlands einreihen wird.“

 

Schwarz betont: „Die guten Zahlen des vergangenen Jahres sind Ansporn, bei der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger auch in Zukunft nicht nachzulassen. Die SPD-geführte Ampelkoalition hat in dieser Legislaturperiode so viele Polizeianwärterinnen und -anwärter eingestellt wie keine Landesregierung jemals zuvor. Die Ausstattung der Polizei wird konsequent modernisiert; durch zentrale Reformen der rheinland-pfälzischen Sicherheitsgesetze erhalten die Ordnungshüter zusätzliche Instrumente zur Verbrechensbekämpfung an die Hand. In diesem Sinne wird die Ampelkoalition auch im Jahr 2020 weiter für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und gute Arbeitsbedingungen bei unserer Polizei arbeiten.“

 

Mit Blick auf die positive Entwicklung bei der Wohnungskriminalität sagt Schwarz: „Was eine konsequente Schwerpunktsetzung bewirken kann, zeigt sich an den erneut rückläufigen Zahlen der Wohnungseinbrüche. Die Fallzahlen sind im Vergleich zum Jahr 2015 mehr als halbiert worden. Das aktuelle Zahlenwerk gibt uns aber auch mahnende Hinweise, wo Entwicklungen noch stärker entgegengetreten werden muss. So wird etwa trotz herausragender Ermittlungserfolge der Bereich Cyber-Kriminalität eine der größten polizeilichen Herausforderungen bleiben.“